Zitat von dirty stylez am 21. Januar 2010 - 16:59:
man die videoqualität von den utube hd vids is ja echt klasse! so kennt man utube ja gar nicht... die ladezeit hat sich dem entsprechend auch erhöht.
Ja, ist leider langsamer. Dafür ist die Soundqualität auch ensprechend besser. Da lädt so eigentlich dazu ein, die Videos zu rippen und offline anzuschauen.
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typischer Heron Gesang aber seine Aussprache ist da doch sehr im Arsch. Ich hätte nicht gedacht dass da nochmal was nachkommt.
Cooler neuer Song und super dass er nicht aufhört aber ich vermisse doch das E-Piano. Seine Stimme und das E-Piano lassen es mir immer noch "kalt übern Rücken laufen". Charisma hoch 20 und sowas von "real" wenn ich das mal so sagen darf
Zitat von zdeev. das original. am 8. Februar 2010 - 0:23:
Guter Bericht / Rezension auch auf Spiegel Online: Klick
Sonst ja in Ordnung, aber die schreiben auch:
Zitat:
XL Recordings ist eher für Dancefloor-Hüpfer wie The Prodigy und Dizzee Rascal oder Indie-Ikonen wie Radiohead und The White Stripes bekannt. Die Verpflichtung des Veteranen der afroamerikanischen Musik stellt ein Wagnis für das Indielabel dar. Vieles an Gil Scott-Heron geht am Zeitgeist vorbei.
Was ist das für ein Geschwurbel? Seit wann sind Prodigy "Dancefloor-Hüpfer"? Zeitgeist 2010? Das soll mir mal einer erklären, was das sein soll... es gibt heute keinen wirklichen musikalischen Zeitgeist mehr. Wer so denkt, ist mit seinem Wahrnehmung der Gegenwart spätestens in den frühen 90ern steckengeblieben. Man findet heute für jede erdenkliche Art von Musik Hörer (qualitätsbedingt). Was es allerdings gibt, sind Überraschungen wie diese Neuveröffentlichung. Damit ist der Erfolg vorprogrammiert.
ja, kommt halt drauf an in welcher sparte der erfolg vorprogrammiert ist... sicherlich eher nicht in den massensparten, was ja auch nicht sein muss, aber der 'Spiegel' ist ja dann doch eher ein massenmedium...
ich denke es gibt schon eine art musikalischen zeitgeist... sicher nicht bei jedem, ist ja auch ein sehr subjektives empfinden...
ich finde rezensionen sowieso IMMER fragwürdig, weil gerade in der Kunstsparte Musik hat jeder eine individuelle auffassung von gut/schlecht, angebracht, schön etc... und sobald jemand versucht die kunst in einen rahmen zu stecken oder gar zu urteilen wie in diesem artikel) wird es meiner meinung nach schwierig....
Ich würde sagen, spätestens in den 90ern hat sich der musikalische Zeitgeist aufgesplittert. Vorher konnte man eigentlich immer einer bestimmten Zeit eine wichtige Musikströmung zuordnen. Hippie-Zeit, Swing-Ära, Klassik, Renaissance. Das ist nicht mehr möglich heute. Heute gibt es innerhalb bestimmter Strömungen noch Pegelspitzen, aber es gibt eben nicht mehr die eine Strömung, die alles andere in den Schatten stellt. Deswegen finde ich nicht, dass man von einem bestimmten Zeitgeist sprechen kann, weil man zu jedem Element, das gerade erfolgreich ist, ein anderes Element findet, das krass gegensätzlich ist und trotzdem erfolgreich ist.
ja so betrachtet geb ich dir recht. ich denk aber es gibt durch den überfluss an angeboten in jeder sparte immer noch eine art zeitgeist, die sich herauskristallisiert und 'in' ist... nur wechselt es schneller...
aber den einen zeitgeist, stimmt schon gibt es vllt. so echt nichtmehr..